
Wie gut können Eltern ihre Kinder riechen? Mit Fragen wie diesen haben sich Forschende beschäftigt. Dafür gab es jetzt Preise.

Auch bei der Preisverleihung ging es lustig zu.

Ilona Croy (rechts) gehört zu den Gewinnerinnen.
Was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen, erscheint oft schwer verständlich. Muss es aber nicht sein. Gerade wurden Preise für Forschungen vergeben, die vor allem lustig und ungewöhnlich sind. Die Auszeichnungen nennen sich Ig-Nobelpreise. Der Name soll an die viel bekannteren Nobelpreise erinnern.
Einen Preis bekamen unter anderem Forscher, die sich mit einem Pissoir beschäftigten, das beim Benutzen nicht spritzt. In diese Art von Klo pinkeln Männer im Stehen. Andere Forschende untersuchten den Geruch von Kindern.
Forschung zum Geruch von Kindern
Sie wollten wissen, was der Geruch in den Eltern auslöst. Es kam heraus: Je jünger das Kind ist, desto besser empfinden Eltern den Geruch. «Der Geruch löst bei uns den Reflex aus, dass wir uns kümmern», erklärt Forscherin Ilona Croy. Das ergibt Sinn. Jüngere Kinder brauchen besonders viel Aufmerksamkeit von ihren Eltern. Denn sie können viele Dinge noch nicht selbst.
Ilona Croy freut sich über ihre Auszeichnung. «Wissenschaft kann ja auch witzig sein», sagt sie.
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