
Manchmal legen auch Feuerwehrleute Brände. Sie wollen damit andere Feuer aufhalten. Ein Fachmann erklärt, was dahintersteckt.

So sieht es aus, wenn Feuerwehrleute mit Feuer gegen Feuer kämpfen.

Mit solchen Feuern sollen Waldbrände aufgehalten werden.

So ein kontrolliertes Feuer muss gut geplant werden.
Ein Feuerwehrmann läuft durch einen Nationalpark und zündet Pflanzen an. Das hört sich erst mal komisch an. In manchen Ländern kommt es aber wirklich vor, dass Feuerwehrleute in der Natur Feuer legen. Das Spannende ist: Die Fachleute wollen damit Brände bekämpfen, so wie gerade in dem Land Brasilien in Südamerika.
Der Fachmann Christopher Benkert erklärt, was dahintersteckt: «Ein Feuer braucht drei Elemente: einen brennbaren Stoff, eine bestimmte Temperatur und Sauerstoff.» Wenn man den Flammen einen Teil davon wegnimmt, können sie sich nicht mehr ausbreiten. «Wenn nichts mehr zum Verbrennen da ist, dann geht das Feuer aus», sagt Christopher Benkert.
Kontrolliertes Feuer
Das ist die Idee dahinter, Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Die abgebrannte Schneise verhindert, dass sich Waldbrände weiter ausbreiten. Christopher Benkert sagt aber auch: «Das Ganze muss kontrolliert geschehen.» Das Feuer darf also nicht mehr Schaden anrichten als nötig.
In Deutschland werde die Technik bislang nur selten angewendet, sagt Christopher Benkert. Durch den Klimawandel könnte es aber auch hier häufiger zu Waldbränden kommen. Dann könnten auch häufiger kontrollierte Feuer helfen, um andere Feuer zu stoppen.
© dpa-infocom, dpa:250525-930-588171/1