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Falsche Fotos können Ärger machen

Von dpa

Bilder und Videos verbreiten sich rasend schnell im Internet. Viele davon sind nicht einmal echt. Jemand hat sie mit Hilfe von KI erstellt. Das kann Probleme bereiten.

Eine Gruppe Politiker tanzt am Strand. Ein Ufo landet in Berlin. Eine Katze steht am Herd und kocht. Solche Videos gibt es auf Instagram und Tiktok zu sehen. Aber die können doch nicht echt sein!

Im Internet lassen wir uns immer häufiger von KI beeindrucken. KI ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz. Damit ist oft ein schlaues Computer-Programm gemeint, das etwa Texte, Fotos und Filme erstellen kann.

Häufig kann man KI-Bilder noch an kleinen Fehlern erkennen. «Oft sieht etwas an den Menschen unecht aus», sagt der Experte Frank Woithe. «Manchmal blinzeln sie nicht oder ihre Hände haben einen Finger zu viel. An den Bildrändern und im Hintergrund sehen Kleinigkeiten oft komisch aus.» Außerdem sind von KI gemacht Videos bislang sehr kurz und ohne Ton.

Wenn KI-Bilder zum Problem werden

Trotzdem merkt nicht jeder sofort, ob Texte und Bilder echt sind oder nicht. Das zu unterscheiden wird immer schwieriger, je besser die KI wird. So lassen sich Menschen von KI-Inhalten beeindrucken und zeigen sie anderen Leuten. Und das kann ein Problem sein.

Wenn jemand mit Hilfe von KI eine Geschichte oder ein Bild erfindet, kann das anderen Leuten Ärger bereiten. Echte Menschen können bloßgestellt werden, wenn sie Teil von ausgedachten Geschichten werden. Andere Leute machen sich vielleicht über sie lustig. Ohne zu wissen, dass das Video nicht echt ist.

Jugendschutz im Internet

Im Internet verbreiten sich solche Sachen rasend schnell. Das liegt auch daran, dass unsere Persönlichkeitsrechte in den sozialen Medien kaum geschützt werden. «Betreiber von Angeboten tun zu wenig, um Kinder und Jugendliche zu schützen», sagt der Experte. «Sie reagieren kaum auf Verstöße oder prüfen nicht die richtigen Altersangaben.»

Darum sollte jeder mit Fotos und Videos besonders vorsichtig umgehen. Was einmal im Internet kursiert, lässt sich kaum wieder entfernen. Überlege dir also zweimal, was du an wen über das Internet verschickst.

© dpa-infocom, dpa:250520-930-568475/1