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Eine Ministerin hört auf

Von dpa

Die Politikerin Bärbel Bas gibt überraschend zwei wichtige Aufgaben ab. Ihre Begründung könnte Ärger bringen.

Für Bärbel Bas war es zu viel. Die Politikerin will nicht mehr länger Chefin der Partei SPD und Ministerin für Arbeit sein. Am Montag trat sie von diesen Aufgaben zurück. Zwei Gründe nannte sie dafür. Der erste Grund ist die Trauer um ihre Stieftochter. Die starb vor Kurzem. Bärbel Bas sagte, sie brauche Zeit, um das zu verarbeiten. 

Der zweite Grund: Streitigkeiten innerhalb der Regierung. Mitglieder der CDU haben sie immer wieder mit Worten angegriffen, sagte Bärbel Bas. Die SPD und die CDU regieren Deutschland gemeinsam. Viele befürchten, dass diese Begründung von Bärbel Bas zu neuen Streits in der Regierung führen könnte. 

Neuer Minister steht schon fest

Der Rücktritt von Bärbel Bas kam für die meisten Menschen überraschend. Trotzdem steht schon ein Nachfolger für das Arbeitsministerium fest. Der Politiker Alexander Schweitzer wird die Aufgabe übernehmen. Eine neue Führung für die SPD soll erst Ende des Jahres gewählt werden.

© dpa-infocom, dpa:261012-930-827716/1