
Ein uraltes Schwert steckte in der Stadt Bremen im Boden. Fachleute haben eine Vermutung, was das bedeutet. Sie müssen den Fund aber noch genauer untersuchen.

Das ist das römische Langschwert, das im Boden steckte.

Dieter Bischop (links) ist Landesarchäologe in Bremen.

Das Schwert ist jahrhundertealt.
Das Schwert steckte senkrecht im Boden. Und das vermutlich schon seit vielen Jahrhunderten. Nun wurde es zufällig in Bremen entdeckt.
«Es ist wirklich einzigartig, nicht nur für Bremen, sondern für ganz Norddeutschland», sagt ein Fachmann. Er glaubt, dass ein germanischer Soldat es dort während der römischen Kaiserzeit absichtlich in den Boden rammte. «Das war sicherlich einer der Clanchefs oder so hier in der Gegend.»
Erbeutete Schwerter als Opfergabe
Am Fundort war vermutlich damals ein Fluss oder ein See. Das zeigen erste Untersuchungen des Bodens. Waffen, die senkrecht in Gewässern stecken, seien typisch für germanische Rituale. Erbeutete Schwerter wurden damals so als Opfer an die Götter übergeben, erklärt der Experte.
Die Fachleute wollen den Fundort und das Schwert noch genauer untersuchen. Danach soll das Schwert in einem Bremer Museum ausgestellt werden.
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