
Schlammspringer können an Land und im Wasser leben. Am liebsten liegen sie aber tatsächlich im Schlamm.

Der Schlammspringer liegt in der neuen Mangroven-Anlage im Zoo in Frankfurt.

In der neuen Mangroven-Anlage im Frankfurter Zoo leben auch einige Schlammspringer.
Diese Tiere haben Kiemen und Flossen, sind aber viel an Land unterwegs: Schlammspringer leben an den Küsten von Asien und Afrika. An Land sind ihre Kiemen fast verschlossen, damit diese nicht austrocknen. Dann atmen Schlammspringer über ihre Haut, ihre Schleimhäute im Mund und ein bisschen über ihre Kiemen.
Die Atmung an der Luft funktioniert allerdings nur mit genügend Feuchtigkeit. Deshalb befeuchten sich Schlammspringer immer wieder mit einem kurzen Sprung ins Wasser.
Leben in Mangrovenwäldern
Die Brustflossen der Schlammspringer funktionieren wie kleine Arme. Mit ihnen können sie durch den Schlamm krabbeln und weit springen. Dazu drücken sich die Tiere mit ihren Flossen vom Boden ab.
Meistens liegen sie aber in flachen Gewässern, besonders gerne in Mangrovensümpfen. Eine Anlage mit Mangroven wurde am Mittwoch im Zoo der Stadt Frankfurt eingeweiht. Dort leben zwischen den tropischen Pflanzen jetzt unter anderem ein paar Schlammspringer.
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