// lieferbeginn readonly Zum Hauptinhalt

Doppelt verloren

Von dpa

In zwei Bundesländern hat die Partei CDU die Wahl verloren. Von dieser Partei ist Bundeskanzler Friedrich Merz der Chef. Wegen der Niederlagen überlegen jetzt manche, ob er weitermachen kann.

Nach Wahlen in der Politik geht es immer um Gewinner und Verlierer. Sie stehen fest, wenn die Stimmen ausgezählt sind, so wie jetzt in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.

Allerdings kommt es auch darauf an, wie hoch ein Sieg ist oder wie schlimm eine Niederlage. Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU gab jedenfalls zu: Das Wahlergebnis ist für seine Partei ein Desaster, also richtig schlimm. Als er das am Sonntagabend sagte, wusste er nicht mal, wie schlecht es am Ende in Mecklenburg-Vorpommern ausgehen würde.

Zu wenig für den Landtag

In dem Bundesland bekam die CDU so wenig Stimmen, dass sie keine Sitze mehr im Landtag hat. Das ist der CDU noch nie passiert. Auch in Berlin verlor sie viele Wählerstimmen. Dort führte sie bisher die Regierung an.

Jetzt fragen sich viele: Was bedeutet das Ergebnis in den beiden Bundesländern für die Bundesregierung? Bleibt Friedrich Merz Kanzler trotz der doppelten Niederlage? Am Sonntagabend hatte er gesagt, dass er im Amt bleiben will. Er will auch die Ideen der Regierung für Veränderungen wie geplant durchsetzen.

© dpa-infocom, dpa:260921-930-719526/1