
Wie entstehen eigentlich Zaubertricks? Andreas und Chris Ehrlich haben dafür ihre Zauberwerkstatt. Dort wird geschraubt, gebohrt und getüftelt. Das wichtigste sind aber ihre Hände.

Das Zauber-Duo hat einen riesigen Roboter für seine Shows gebaut.

Die Vorbereitung der Zaubershows findet in der Werkstatt statt.

Chris Ehrlich lässt sich schminken für den Auftritt.
Zaubertricks verblüffen Menschen. Warum verschwindet eine Münze? Warum schwebt ein Mensch plötzlich in der Luft? Und warum kann sich ein Auto plötzlich in einen Roboter verwandeln?
Wer solche Tricks zeigen möchte, muss viel üben und sich gut vorbereiten. Das wissen auch die Ehrlich Brothers, denn die beiden sind Zauberer. Viele Menschen kommen zu ihren Auftritten.
Eigene Zauberwerkstatt
Alles, was die Ehrlich Brothers für ihre Tricks brauchen, bereiten sie in einer eigenen Zauberwerkstatt vor. Sie sieht eigentlich aus wie eine normale Werkstatt. Es wird geschraubt, gebohrt und getüftelt. Viele Tricks der beiden Brüder benötigen ganz besondere Gerätschaften, die sie erst bauen müssen. Erst dann können sie den Trick auf der Bühne zeigen. Zum Beispiel ein Auto, das sich in einen Roboter verwandeln kann.
«Ganz wichtig sind die beiden Hände, das sind die besten Werkzeuge, die wir überhaupt haben, weil man mit den Händen wahnsinnig viel machen kann», sagt Andreas Ehrlich über die Arbeit in der Zauberwerkstatt. «Die Hände brauchen dann natürlich manchmal eine Bohrmaschine, Feilen oder einen Hammer.»
Monate oder sogar Jahre bis zum fertigen Trick
Bis ein Trick fertig ist, vergehen manchmal Monate. Große Tricks nennt man auch Illusionen. Sie brauchen sogar noch viel mehr Zeit. «Die großen Illusionen dauern in der Regel ein bisschen länger, meistens zwei oder drei Jahre», sagt Chris Ehrlich.
Ihre Zauberwerkstatt haben die beiden Brüder schon seit vielen Jahren. Die erste Halle wurde 2006 gebaut. Wenn man es genau nimmt, war ihre erste Zauberwerkstatt aber ein Werkkeller bei ihren Eltern, als sie noch Kinder waren. «Da sind die ersten Tricks mit unserem Papa zusammen entstanden», erzählt Chris Ehrlich.
© dpa-infocom, dpa:261019-930-860361/1