
Im Bundesland Niedersachsen kümmern sich ausgebildete Expertinnen um Hochmoore. Manchmal müssen sie erst einmal Bäume entfernen.

Das Bundesland Niedersachsen hat die meisten Moorflächen in Deutschland.

Franziska Braun (Mitte) und Carla Rutsch (rechts) werden gerade zu Moorspezialistinnen ausgebildet.

Diese Moorflächen in Niedersachsen sind wieder nass gemacht worden und sollen zum Klimaschutz beitragen.

Torfmoos kann das klimaschädliche Gas Kohlendioxid speichern.
Bitte keine Bäume. Das klingt wenig umweltfreundlich. In diesem Fall hat es aber mit dem Schutz von Mooren zu tun. Die Expertin Franziska Braun erklärt: Bäume entziehen einem Moor zu viel Wasser. Bis in einem Hochmoor alles funktioniert und es von selbst baumfrei bleibt, entfernen die Fachleute die Bäume.
Moore wieder nass gemacht
Franziska Braun und ihre Kollegin pflegen im Bundesland Niedersachsen Moore. Sie werden extra dafür ausgebildet. Die beiden kümmern sich zum Beispiel um Gebiete, die früher trockengelegt und wieder nass gemacht worden sind. Wenn es gut läuft, kann das Torfmoos ein bis vier Millimeter pro Jahr wachsen. Die Pflanzen nehmen das klimaschädliche Gas Kohlendioxid auf und speichern es. Deshalb sind sie wichtig für den Klimaschutz.
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