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Tiere, Pflanzen und Lebensräume schützen

Von dpa

In Schutzgebieten passen Menschen extra auf Tiere, Pflanzen und Lebensräume auf, damit diese nicht verschwinden. Fachleute haben untersucht, wie gut das funktioniert.

Ein Schild mit einer Eule darauf kennzeichnet in Deutschland geschützte Natur. Aber wozu braucht man solche Schutzgebiete? Schützen sie wirklich das, wofür sie ausgewiesen wurden? Das haben Fachleute untersucht. Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.

Was sind Schutzgebiete?

Schutzgebiete sind gesetzlich geschützte Orte in der Natur. Dazu gehören etwa Nationalparks, Naturschutzgebiete, Vogelschutzgebiete, Biosphärenreservate, Landschaftsschutzgebiete, Naturparks und sogenannte FFH-Gebiete. FFH steht für Flora-Fauna-Habitat. Dort werden besonders gefährdete Pflanzen, Tiere und Lebensräume geschützt.

Was wird geschützt?

Geschützt werden Lebensräume, zum Beispiel Wälder, Wiesen, Moore und Flüsse. Es geht darum, Tierarten und Pflanzenarten zu erhalten. Schutzgebiete sind für uns Menschen superwichtig, heißt es im Bericht der Fachleute. Ohne Bestäuber, wie zum Beispiel Bienen, gibt es kein Obst. Ohne gesunde Böden können wir nichts anbauen. In einem Ökosystem hängt alles zusammen. Deswegen schützen die Schutzgebiete auch uns Menschen.

Wie steht es um die Schutzgebiete in Deutschland?

Die Expertinnen und Experten sind mit den Ergebnissen ihrer Untersuchung nicht zufrieden. In den FFH-Gebieten sind nur 4 von 100 Arten und 6 von 100 Lebensräumen in einem guten Zustand. Der Bericht kritisiert, dass die Schutzziele oft nicht klar seien und auch nicht regelmäßig überprüft werden. Man bräuchte mehr Geld und Arbeitskräfte. Besonders bei Meeresschutzgebieten und Wäldern müsse gehandelt werden, schreiben die Fachleute.

Wie kann man es besser machen?

Jeder Lebensraum braucht die passende Hilfe. Auf Wiesen und Feldern sollte etwa weniger Dünger benutzt werden. Im Wald sollte die Natur möglichst unberührt bleiben. Im Meer ist es wichtig, die Verschmutzung zu verringern. Naturschützerinnen und Naturschützer sollten mit Bauern, Förstern und den Menschen vor Ort gemeinsam planen. In ihrem Bericht listen die Fachleute auch Schutzgebiete auf, bei denen vieles schon gut klappt. Sie könnten Vorbilder sein.

© dpa-infocom, dpa:261013-930-833057/1