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Weniger Wildnis, weniger Tiere

Von dpa

Weltweit gibt es weniger Wildtiere als vor 50 Jahren. Eine Tierart zeigt aber auch, dass Naturschutz wirkt.

Die Menschen bauen Städte, legen Felder an und bauen Rohstoffe wie Holz oder Kohle ab. All das bedeutet, dass der Natur Platz genommen wird. Doch weniger Wildnis bedeutet auch weniger Tiere. 

Die Umweltorganisation WWF schreibt in ihrem neuen Bericht, dass die Wildtier-Bestände weltweit weiterhin schrumpfen. Wo vor Jahrzehnten noch 100 Tiere lebten, seien es heute im Schnitt nur noch 27.

Hälfte der Bestände stabil

Der Rückgang betrifft nur Teile der erfassten Tierbestände. Rund die Hälfte schrumpfe nicht, sondern sei stabil oder wachse, sagt WWF.

Das gilt zum Beispiel für die Grüne Meeresschildkröte. Es sind einige mehr geworden seit 1970. Denn Menschen bewachen ihre Niststrände und ändern Fischernetze, damit sich keine Schildkröte darin verfängt.

Trotzdem müssen die Menschen mehr für den Tierschutz tun, heißt es im Bericht, um möglichst viele Arten zu erhalten.

© dpa-infocom, dpa:261008-930-808319/1