
Viele Fischernetze gehen im Meer verloren. Darin können sich Tiere verfangen. Deshalb suchen Taucher solche alten Netze in der Nordsee und bringen sie an Land.

Kleine Seesterne haben sich in einem Geisternetz verfangen.

Das Fischerboot «Möwe» bringt die Taucher aufs Meer.

Zwei Schlauchboote sind ebenfalls bei der Aktion dabei.

Die Helfer ziehen Geisternetze aus dem Wasser.

Stück für Stück suchen die Helfer die Netze nach Tieren ab.
Bei Wind und Wellen startet das Boot «Möwe» vom Hafen Richtung Nordsee. Es bringt Taucher einer Meeresschutz-Organisation zu einem versunkenen Schiff. Dort suchen sie alte Fischernetze.
Im Meer gehen viele Netze beim Fischen verloren. Man nennt diese Netze auch Geisternetze, weil sie im Meer herumgeistern. Für Tiere wie Krebse, Fische und Robben sind solche Netze aus Kunststoff-Fasern gefährlich. Sie können sich in ihnen verfangen oder den Kunststoff fressen.
Beim Tauchen zusammenarbeiten
Die Taucher holen die Netze und Netzteile deshalb aus dem Meer. Dann befreien sie Krebse, Muscheln und Seesterne daraus. Am Ende bringen sie den Müll an Land.
Die Tauch-Aktion ist riskant. Die Helfer können nur ins Wasser, wenn die Strömung schwach ist. Unter Wasser ist die Sicht schlecht. Außerdem können sich die Taucher am gesunkenen Schiff verletzen. Der Taucher Derk Remmers sagt deshalb: «Es ist wichtig, dass alle zusammenspielen. Das ist eine Teamaufgabe.»
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