
Wertvolle Rohstoffe und neue Schifffahrtswege machen die Arktis für viele Staaten interessant. Auch Deutschland ist deswegen bei einem Treffen dabei.

Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts) hat mit anderen Politikern über die Zukunft der Arktis gesprochen.

In Finnland hat Bundeskanzler Friedrich Merz auch einen Militärflughafen besucht.

Weil es in der Arktis wärmer wird, kommen auch Schiffe einfacher durch.
Die Arktis ist eine kalte und einsame Region um den Nordpol. Trotzdem interessieren sich viele Länder dafür, auch Deutschland. Bundeskanzler Friedrich Merz ist deshalb weit in den Norden von Finnland gereist. Mit anderen Ländern wollte er beraten: Wie kann Europa in der Arktis mehr Einfluss bekommen?
Die Zeit der niedrigen Aufmerksamkeit für den hohen Norden sei vorbei, sagte der Kanzler. Stattdessen schauen sehr viele auf die Region.
Konkurrenz mit Russland und China
Auch Länder wie Russland, China und die USA streben nach mehr Einfluss in der Arktis. Die Europäer beraten deshalb auch über ihre eigene Sicherheit, wenn sie über die Region sprechen.
Für das große Interesse gibt es mehrere Gründe: In der Arktis lagern zum Beispiel wertvolle Rohstoffe im Boden. Bisher sind sie kaum zugänglich. Aber die Erwärmung der Erde verändert auch die Arktis. Es könnte in Zukunft leichter werden, Rohstoffe herauszuholen. Weil das Eis schmilzt, entstehen auch neue Fahrwege für Schiffe.
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