
Millionen Kinder sind im vergangenen Jahr zeitweise nicht zur Schule gegangen. Grund dafür waren Unwetter. Ein Sturm fegt das Dach von der Schule. Eine Flut unterspült die Straße. Unwetter wie diese haben es für Kinder weltweit schwergemacht, regelmäßig am Schulunterricht teilzunehmen. Die Hilfsorganisation Unicef berichtet: Im vergangenen Jahr war der Unterricht von 171 Millionen Schülerinnen und Schüler auf der Welt durch Klimaereignisse unterbrochen. Die Hilfsorganisation hat auch mit Kindern und Jugendlichen gesprochen. Die 16-jährige Taudibura Garo aus Papua-Neuguinea erzählt: «Meine Schule liegt direkt an einem Bach. Wenn es Überschwemmungen gibt, steigt das Wasser und fließt in die Schule.» Unicef fordert, dass mehr für den Schutz der Bildung getan werden muss, etwa durch mehr Geld. Dann könnten zum Beispiel Schulen so gebaut werden, dass sie Unwettern besser Stand halten.

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