
Das Smartphone kann fast alles. Doch das war nicht immer so. Wie wurde aus einem schweren, dicken Klotz ein Gerät, das jeder haben will?

Das ist der Vorläufer unseres heutigen Smartphones: der Nokia 9000 Communicator.

Das Smartphone ist fast überall mit dabei.

Einkaufen, fotografieren, anderen Leuten schreiben: Das machen wir oft mit dem Handy.
Wer telefonieren wollte, benutzte das Telefon. Wer fotografieren wollte, griff zur Kamera. Um im Internet etwas nachzuschauen, setzte man sich an den Computer. So sah der Alltag ohne Smartphone aus. Das ist heute unvorstellbar. Doch sooo lange gibt es die Geräte noch gar nicht.
Erstes Smartphone aus Finnland
Vor 30 Jahren verkaufte die Firma Nokia aus Finnland erstmals einen Vorläufer unserer heutigen Smartphones. Er hieß Nokia 9000 Communicator. Das Besondere: Mit diesem Gerät konnte man ins Internet. «Natürlich waren wir stolz auf dieses Gerät, weil es eine Kombination aus Computer und Handy war», sagt Arto Koskinen. Er stammt aus Finnland und hat einen Film über die Firma Nokia gedreht.
Auch moderne Smartphones haben einen Internetzugang. Ansonsten haben aktuelle Smartphones wenig mit den damaligen Geräten zu tun. Der Nokia 9000 Communicator war dick und so schwer wie vier Tafeln Schokolade. Außerdem zeigte der Bildschirm nur schwarz und weiß an. Es gab keine Kamera, und die Tastatur erinnerte an die eines Computers.
Das neue Gerät konnten sich nur wenige Menschen leisten, weil es viel Geld kostete. Außerdem war es nicht dafür gedacht, dass jeder eins in der Tasche hat. Es sollte vor allem für Menschen sein, die viel arbeiten und viele Termine haben, wie Chefs und Chefinnen großer Firmen.
Das iPhone kommt
Das Smartphone für alle entwickelte später die Firma Apple. Vor rund 20 Jahren versprach der Firmen-Chef den Leuten gleich drei neue Geräte: zum Musikhören, zum Surfen im Internet und zum Telefonieren. Das war als Witz gemeint. Denn Apple hatte all diese Funktionen im iPhone zusammengeführt.
Dieser Entwicklung kam die Firma Nokia nicht hinterher. Das ist ein Grund, weshalb wir heute trotz der super Idee von Nokia vor allem Smartphones von Apple, Samsung oder anderen Firmen in der Tasche haben.
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