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Wasser weg, Mammut da

Von dpa

Auf dem Boden ausgetrockneter Flüsse sind gerade spannende Dinge zu finden.

Wo sonst Wasser das Laufen unmöglich macht, können Menschen gerade spazieren gehen. Sie laufen auf dem Boden der Donau. Die Donau gehört zu den bekanntesten Flüssen Europas. Sie entspringt in Deutschland und fließt durch viele weitere europäische Länder, zum Beispiel durch Österreich und Ungarn. Doch gerade fließt die Donau an vielen Stellen kaum noch. Hitze und Dürre haben sie und auch andere Flüsse so stark ausgetrocknet wie noch nie. 

Für die Natur ist das ein großes Problem. Außerdem können Schiffe auf der Donau Waren schlechter transportieren. Gleichzeitig aber gibt es auf dem Flussboden gerade jede Menge spannende Dinge zu entdecken, die sonst vom Wasser verborgen sind. 

Fundstücke aus dem Krieg

Einiges liegt schon seit rund 80 Jahren auf dem Grund der Donau. Es sind Dinge, die mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun haben. Dazu zählen zum Beispiel Schiffe und ein Motorrad. Sogar die Knochen von zwei deutschen Soldaten aus dieser Zeit wurden im Schlamm entdeckt. Der Schlamm auf dem Flussboden sorgte dafür, dass alles bis heute gut erhalten blieb. 

Uralte Mammut-Knochen 

Im Land Bulgarien entdeckte ein Mann außerdem Knochen, die noch sehr, sehr viel älter sind. Sie stammen von einem Mammut. Mitarbeiter eines Museums untersuchten sie und erklärten: Es handelt sich um einen Unterkiefer, zwei Stoßzähne und die Rippe eines Mammuts. Die Fachleute wollen jetzt herausfinden, wie alt die Knochen tatsächlich sind. 

Für Geschichtsfans ist der Boden der Donau also gerade super interessant. Denn die Funde erzählen, was alles schon am Fluss passiert ist und wer dort schon vor Tausenden Jahren lebte.

© dpa-infocom, dpa:260809-930-504723/1