
Luchse kann man an ihren Pinselohren und dem Pünktchen-Fell gut erkennen. Doch so ein Tier zu entdecken, ist schwierig. Tierschützer wollen dafür sorgen, dass mehr Luchse durch unsere Wälder streifen. Der nächste Nachbar ist oft 50 oder sogar 100 Kilometer entfernt. Das ist zu weit, um sich zu begegnen. So geht es den Luchsen in Deutschland. Insgesamt leben etwa 200 der Raubkatzen in unseren Wäldern. Die allermeisten streifen zwischen dem Gebirge Harz und dem Fluss Weser umher. Tierschützer möchten, dass Luchse auch im Rest Deutschlands häufiger vorkommen. Dafür müssen die Tiere sich aber besser begegnen können. Sonst können sie sich nicht paaren und Nachwuchs bekommen. Deshalb sollen in den kommenden Jahren im Bundesland Nordrhein-Westfalen Luchse ausgewildert werden. Von dort aus sollen die Tiere dann auf die schon wildlebenden Luchse in den umliegenden Regionen treffen. Fachleute hoffen, dass sie mit der Auswilderung in fünf Jahren beginnen können.

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