
Mit Bus und Bahn kommt man meist schnell ans Ziel. Aber die Haltestellen sind teilweise ein Hindernis. Menschen mit Behinderungen erleben das oft.

Fachleute haben untersucht, ob Haltestellen auch für Menschen mit Behinderung gut nutzbar sind.

Für Rollstuhlfahrer sind kleine Abstände zwischen Bahnsteigkante und Tür wichtig.
Der Bus hält, mit einem großen Schritt geht es hinein. Der große Schritt ist nötig, weil zwischen Bus und Bordstein eine Lücke ist.
Für die meisten Leute ist das kein Problem. Für ältere Menschen mit einem Rollator oder den Vater mit Kinderwagen wird der Abstand aber zum Hindernis. Dabei sollten Haltestellen eigentlich barrierefrei sein. Das ist sogar Gesetz. Barrierefrei bedeutet: für alle leicht nutzbar, auch für die Millionen Menschen mit körperlichen Einschränkungen
Reisen schwer gemacht
Experten für Verkehr vom ADAC haben Haltestellen getestet und festgestellt: An den meisten Straßenbahnen ist zum Beispiel der Abstand zu groß. Häufiger sind Fahrstühle in Bahnhöfen lange kaputt. Das führt dazu, dass Menschen mit Einschränkungen es schwerer haben zu reisen.
Der ADAC fordert: Es müssen schnell mehr barrierefreie Haltestellen gebaut werden.
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