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Für gute Arbeit demonstrieren

Von dpa

In vielen Städten Deutschland haben Menschen am 1. Mai demonstriert: Sie fordern gute Bedingungen bei der Arbeit und wollen sich gegen Verschlechterungen wehren.

Manchmal muss man kämpfen, um Verbesserungen zu erreichen. Daran erinnerten tausende Menschen am Freitag auf Demonstrationen zum 1. Mai in Deutschland. Das ist der Tag der Arbeit, ein Feiertag.

Auf den Demos geht es aber weniger ums Feiern, sondern oft um Kritik an Arbeitsbedingungen. Damit ist zum Beispiel die Bezahlung gemeint, die Zahl der Arbeitsstunden oder Sicherheit an einem Arbeitsplatz. 

Sorge vor Verlusten

An diesem 1. Mai kündigten Rednerinnen und Redner an: Sie wollen sich gegen Verschlechterungen einsetzen. Dahinter steckt die Sorge, dass Sparpläne der deutschen Regierung viele Beschäftigte treffen könnten. Sie würden in Zukunft zum Beispiel weniger Rente bekommen oder mehr für Gesundheit zahlen müssen.

«Wenn man uns angreift, dann wehren wir uns», sagte Yasmin Fahimi. Sie führt den DGB an. Das ist ein Bündnis von mehreren Gewerkschaften. Gewerkschaften setzen sich für die Rechte von Beschäftigten ein.

© dpa-infocom, dpa:260501-930-20886/1