
Eichen haben Feinde: Raupen fressen ihre jungen Blätter. Aber die Bäume können sich wehren.

Raupen vom Schwarmspinner fressen gern die jungen Blätter von Eichen.

Eichen haben einen Trick, um sich gegen gefräßige Raupen zu wehren.
Überall werden jetzt die Bäume grün. Wann genau die Blätter wachsen, hat aber wohl noch andere Gründe als warmes Wetter. Das haben Forscher der Universität in Würzburg entdeckt.
Sie hatten Eichen beobachtet und fanden heraus, wie die Bäume tricksen. Eichen haben manchmal Ärger mit Insekten und Raupen. Die fressen die jungen Blätter, weil sie viele Nährstoffe enthalten und weich sind.
Weniger Futter für die Raupen
Haben Raupen in einem Jahr viel Schaden angerichtet, reagieren die Bäume so: Im nächsten Jahr lassen sie ihre Blätter erst drei Tage später austreiben.
Die kurze Zeit ist entscheidend, berichten die Forscher: «Für die Raupen ist das ungünstig. Sie stehen nach dem Schlüpfen wortwörtlich vor leeren Tellern, weil die Eichenblätter noch fest in den Knospen verborgen sind.» Weil weniger Futter da ist, überleben weniger Tiere, die den Baum anfressen und ihm schaden.
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