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Orion

01. April 2009

Orion ist für viele das schönste Sternbild am Winterhimmel. Praktischerweise ist er auch besonders leicht zu finden. Orion besteht unter anderem aus sieben sehr hellen Sternen. Sie bilden die Figur eines Mannes nach: zwei Sterne für die Schultern, drei für den Gürtel und zwei für die Knie.

Seinen Namen hat Orion vom Helden einer griechischen Sage. Orion ist ein Jäger, der allerlei Abenteuer erlebt. In manchen Geschichten heißt es, dass er schließlich im Kampf mit einem Skorpion getötet wird. Daraufhin werden Orion und der Skorpion beide vom Göttervater Zeus an den Himmel gehoben - allerdings zur Sicherheit weit voneinander entfernt. Andere Kulturen haben in dem Sternbild aber ganz anderes gesehen: die Sumerer ein Schaf, die Germanen einen Pflug und die Ägypter ihren Gott Osiris.

Orion beheimatet einen besonders auffälligen Sternennebel: der Orionnebel. Er ist als verschwommener Fleck zwischen den Sternen sogar mit bloßem Auge zu sehen. Im Orion entstehen auch heute ständig neue Sterne - an manchen Stellen wird es schon richtig eng. Außerdem verdanken wir dem Orion jedes Jahr zwischen dem 14. und 30. Oktober einen Sternschnuppenregen - die Orioniden.

dpa.

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