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Mond

01. April 2009

«Mond» ist keine Eigenname, sondern eine allgemeine Bezeichnung für einen Himmelskörper, der um einen Planeten kreist. Manche Planeten haben ganz viele Monde, zum Beispiel der Jupiter. Andere, wie die Venus, haben gar keinen.

Der Mond, den wir nachts am Himmel sehen, ist der einzige Mond des Planeten Erde. Der Durchmesser der Erde ist viermal so groß wie der des Mondes. Der Mond ist generell ziemlich öde: Seine Oberfläche besteht aus Staub und Steinen mit vielen Kratern und Bergen.

Es gibt weder Wasser noch Luft. Und es ist still dort - denn ohne Luft wird auch kein Schall übertragen. Der Mond ist etwa 384 000 Kilometer von der Erde entfernt - so nah, dass man seine Oberfläche mit bloßem Auge erkennen kann. Neben den Kratern gibt es viele dunkel erscheinende Wüsten. Die Menschen hielten diese Flächen früher irrtümlich für Meere mit Wasser. Sie tragen deswegen so schöne Namen wie «Meer der Gefahren», «Sumpf der Krankheiten» und «Meer der Heiterkeit».

Der Mond ist auch der einzige natürliche Himmelskörper, den bisher ein Mensch betreten hat: Im Juli 1969 landeten die amerikanischen Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin mit ihrem Landemodul «Eagle» - das heißt auf Deutsch Adler - als erste Menschen auf dem Mond.

dpa.

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