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Nach der Rettung ins Krankenhaus

10. Juli 2018

Endlich frei! Über zwei Wochen mussten mehrere Jungen in Thailand ausharren. Die Fußball-Mannschaft war mit ihrem Trainer in einer Höhle in Asien eingeschlossen.

Am Dienstag haben Taucher die letzten der zwölf Jungen aus der Höhle befreit. Nach der Rettung kamen die Jugendlichen aber erst mal ins Krankenhaus. In der Höhle mussten sie einiges aushalten. Davon müssen sie sich jetzt erholen.

Essen und Trinken: Genug Trinkwasser hatten die Jungen in der Höhle, aber zumindest anfangs nicht genug Proviant. «Ohne etwas zu Essen kommt der Mensch ungefähr einen Monat aus», sagt ein Fachmann. Nach der langen Zeit in der Höhle muss die Gruppe wieder zu Kräften kommen. Ärzte helfen mit Medikamenten und dem richtigen Speiseplan.

Sauberkeit und Verletzungen: Krank machende Keime gibt es überall, auch in so einer Höhle. Vor allem dann, wenn die Gruppe nicht genug auf Sauberkeit achten kann. «Auch Verletzungen an spitzen Steinen und Erreger in der Luft sind ein Problem», sagt der Experte. Auch deshalb müssen die Kinder im Krankenhaus untersucht werden.

Kaum Platz, kein Sonnenlicht: Darunter leidet ein Mensch auf Dauer sehr. «Die Muskeln werden nach einigen Tagen müde», erklärt der Fachmann. «Sich danach wieder zu bewegen, fällt erst einmal schwer.» Die Augen brauchen Zeit, um sich wieder an das Licht zu gewöhnen. Die Jungen trugen deshalb Sonnenbrillen, als sie die Höhle verließen.

Sorgen und Ängste: Das größte Problem ist die seelische Belastung. Tagelang in der Dunkelheit eingeschlossen - die Jugendlichen müssen eine Riesenangst gehabt haben. Fachleute sagen: Die Jungen sollten schnell zurück zu ihren Familien, um sich wieder sicher zu fühlen. Außerdem sollten sie mit Experten über ihre Ängste reden. So lassen sich die schlimmen Erlebnisse besser verarbeiten.

dpa.

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