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Cyber-Mobbing - Fiese Attacke über das Internet

16. Mai 2013

«Ida stinkt und keiner ihrer Freunde mag sie!» Solche fiesen Beleidigungen kann man im Internet häufiger lesen. Wenn jemand immer wieder und noch dazu so richtig gemein beschimpft wird, nennt man das Cyber-Mobbing.

Über dieses Thema haben Fachleute gerade gesprochen. Sie hatten Schüler, Lehrer und andere dazu befragt. «Schon in der dritten, vierten Klasse werden Kinder Opfer von Cyber-Mobbing», erklärt ein Experte.

Die Beschimpfungen passieren dabei etwa auf sozialen Netzwerken wie Facebook, über Videoplattformen wie Youtube oder über Chats. Manchmal kommen die Beleidigungen von Leuten, die das Opfer kennt. Manchmal aber auch von fremden Menschen.

«Manche Leute mobben andere aus Spaß oder aus Langeweile», sagt der Fachmann. «Und wieder andere, wollen ihr Opfer richtig fertigmachen.» Das Hinterhältige sei, dass plötzlich Hunderte oder Tausende Menschen die Beleidigungen sehen können, sagt der Experte. Das ist für die Opfer sehr verletzend.

Beim Cyber-Mobbing werden oft Lügen über jemanden verbreitet oder peinliche, veränderte Fotos ins Internet gestellt. Auf den Fotos wurde zum Beispiel jemand richtig dick gemacht, obwohl er eigentlich schlank ist.

Ab wann es normales Sich-mal-ärgern ist und ab wann Cyber-Mogging, ist schwer zu sagen: «Jeder sagt mal zu einem anderen, dass er blöd ist», sagt der Fachmann. Beim Cyber-Mobbing werde aber jemand immer wieder und über lange Zeit beschimpft, dass er blöd sei.

Wichtig ist: Wer Opfer von Cyber-Mobbing wird, muss sich
Hilfe suchen. Am besten spricht man mit seinen Eltern darüber. Die können sich über das Thema schlaumachen, zum Beispiel
hier.

dpa.

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